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Geschichte

Die Vorbesitzerin - im Dorf liebevoll "Metze Lies" genannt, war 1956
verstorben und hatte ihre Erben verpflichtet, den Bauernhof 30 Jahre
nicht zu veräußern. Sie hatte die Hoffnung nie aufgegeben, daß ihr in
Rußland vermißter Sohn wieder heim kehrt. Und dann sollte er seinen Hof,
einen kompletten Hausstand und mühsam ersparte 3000,-- Reichsmark vorfinden.
Als wir dann 1986 den kleinen Hunsrück Bauernhof vor dem geplanten Abriß erwarben,
fanden wir ein seit mehreren Jahren unbewohntes Anwesen vor, daß in weiten Bereichen
vom Knöterich überwachsen war und an Dornröschens Märchenschloß erinnerte.
Aber so märchenhaft war die Bausubstanz nicht. Das einfache Fichtenbalkenwerk mit
seinen Lehmgefachen war überall schadhaft. Der Holzwurm hatte sich häuslich eingerichtet
Die Schieferdächer- und Fassaden mußten alle erneuert werden. Und die in den 70iger Jahren
"modernisierten" Fenster und Türen sollten nach Denkmalschutz - Richtlinien wieder in ihre
Originalaufteilung zurück versetzt werden.
Eine wunderschöne
Aufgabe - auch eine Herausforderung für uns und unsere Handwerker, mit
denen wir 2 Jahre renovierten, bis das neue "Metze Höfchen", mit seinem
"Bauernhaus", der "Stellmacherei" der "Tenne" und dem kleinen
"Hexenhaus" so wie Sie es heute vorfinden entstand.
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